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LogiMAT, Messe Stuttgart
14. - 16. März 2017

Halle 3
Stand 3C80

 

 

Logistiker: Mobile Transportmittel größte Risikoquelle

07. Oktober 2015

Ergebnisse online und auf dem DLK erhältlich

Die Standfestigkeit von Regalen hat für Logistiker die größte Bedeutung für die Sicherheit im Lager: Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag von ROS durchgeführte Expertenbefragung unter 61 Branchenteilnehmern. Sie liefert auch einen Überblick über angewandte Präventionsmaßnahmen und das Vorgehen bei Schadenfällen. Die Ergebnisse der Umfrage präsentiert ROS auf dem 32. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (28. bis 30. Oktober 2015).

Insgesamt 84 Prozent der befragten Logistikexperten messen dem Thema Regalsicherheit eine hohe oder sogar sehr hohe Relevanz bei. Folgerichtig sehen mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer mobile Transportmittel – verantwortlich für die Mehrzahl der Beschädigungen an Regalen – als eine der drei größten Gefahrenquellen für die Sicherheit im Lager an. Auch die Menschen und die Regale selbst halten mehr als die Hälfte der Befragten für besonders relevante Einflussgrößen.
Kommt es zu einem Schadenfall, wählen aktuell lediglich 13 Prozent der Befragten eine fachgerechte Reparatur, der größte Teil unter ihnen durch ein zertifiziertes und geprüftes Unternehmen, dessen Verfahren den Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen ermöglicht. Acht von zehn Unternehmen bevorzugen dagegen den kompletten Austausch der beschädigten Teile oder Regalanlagen und nehmen dafür Ausfallzeiten in Kauf.

Der Faktor Mensch bleibt auch künftig
ausschlaggebend für die Schadenprävention
Um der potenziellen Gefahrensituation zu begegnen, setzen 90 Prozent der befragten Unternehmen vor allem auf Schulungen am Arbeitsgerät und an den Arbeitsprozessen. „Wo auch in Zeiten zunehmender Automatisierung in Zukunft überwiegend Menschen eingesetzt werden, sind solche Schulungen ein sehr wichtiges Instrument zur Risikominimierung“, erklärt Zukunftsforscher Dr. Bernhard Albert. Er betreute die Umfrage wissenschaftlich, die während der diesjährigen transport logistic durchgeführt wurde. Als weitere Maßnahmen zur Schadenprävention folgen in absteigender Reihenfolge regelmäßige Wartung und Prüfung, die Drosselung der Flurförderfahrzeuge sowie zusätzliche Sicherheitsausrüstung für Lagermitarbeiter.
„Die Expertenbefragung liefert viele interessante und auch unerwartete Ergebnisse. Erstaunt hat uns beispielsweise, dass 70 Prozent der Befragten künftig von einer sinkenden Zahl an Beschädigungen ausgehen. Daraus leiten wir ab, dass viele Unternehmen Ideen haben, wie sie die Sicherheit im Lager erhöhen können“, berichtet ROS-Geschäftsführer Leo van Aken. „Darüber wollen wir unter anderem auf dem 32. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin mit den Logistikexperten ins Gespräch kommen“. Dort präsentiert ROS auch die detaillierten Ergebnisse der Expertenbefragung. Der Ergebnisbericht ist außerdem online unter www.rosdeutschland.de/images/Ergebnisbericht.pdf abrufbar.

>> Hier geht's zum Ergebnisbericht

 

 

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